Reichtum bzw. zumindest finanzielle Sicherheit und Karriere können auf vielerlei Arten erzielt werden, aber es gibt konkrete Dinge, die man nicht tun sollte, wenn man vielleicht einmal zu den den wirklich wohlhabenden Menschen zählen will.

Und je mehr dieser Todsünden man begeht, desto sicherer ist, dass man sein Dasein als Mittelschichtsangehöriger oder darunter verbringt.

Hier nun die 5 Dinge, die Sie vermeiden sollten, wenn Ihnen ihr Wohl am Herzen liegt.

  • Zu lange im Angestelltenverhältnis verharren

Nichts gegen einen Job als Angestellter, aber Sicherheit ist das keine. Absolut kein Job ist sicher. Von einem Tag auf den anderen kann alles weg sein und die ganze Existenz ins Wanken geraten. Wenn dann noch Schulden dazu kommen, gute Nacht.

Es gibt zwar auch für Selbstständige keine Garantien und die meisten zittern schon vom ersten Tag an, weil sie nicht wissen, ob die Auftragslage morgen so sein wird wie heute, aber immerhin ist man seines eigenen Glückes Schmied.

Ein zweites Standbein kann man sich als Angestellter mit ein bisschen Anstrengung und Zeitaufwand sehr leicht aufbauen. Und wer weiß, vielleicht wechselt man dann irgendwann ganz in die andere Aufgabe. Sondieren Sie doch einfach mal die Möglichkeiten.

  • Schulden machen im Alltag

Zalando, Amazon und Co. sind gute Verführer. Und wir sind nunmal eine Konsumgesellschaft, die alles haben will und muss. Geschätzte 90% der Dinge, die wir uns kaufen oder besitzen, brauchen wir nicht wirklich, oder? Aber wenn wir schon übermäßig konsumieren, sollte das zumindest nicht auf Pump passieren. Wichtiger Merksatz: Schulden bremsen fast immer. Sich selbst zum Sklaven zu machen, und sich darüber dann vielleicht auch noch zu mokieren, zeugt nicht von sehr viel Weitblick.

  • Schulden machen für das Prestigeobjekt „Eigenheim“
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Ja, natürlich ist das schön. Das Haus im Grünen. Die Kinder spielen im Garten und der neue Pool geht sich auch noch aus, damit der verhasste Nachbar vor Neid ergelbt.

Aber ist es wirklich das ungetrübte Eigenheim?

Gehört das Haus nicht eher der Bank vom ersten Tage an?

Und selbst wenn sie es aus eigener Tasche bezahlen können: Wozu? Wenn Sie noch nicht Millionär sind, machen Sie sich abhängig. Von einer Immobilie.

  • New Economy-Angst

Da Internet und seine Möglichkeiten nicht voll auszuschöpfen, ist fahrlässig und unklug. Altmodisches Analogdenken zeugt von Trägheit in Punkto Weltoffenheit und Selbstliebe. Ja, richtig, Selbstliebe, denn wer sich, aus welchen Gründen auch immer, weigert, die Zeichen der Zeit zu akzeptieren, wird am Ende übrig bleiben.

  • Ohne Ahnung handeln

Investieren Sie Ihr schönes Geld nicht in Dinge, bei denen Sie sich selbst nicht gut auskennen.

Das gilt sowohl für Bank-Investment-Empfehlungen genauso wie für genial klingende Passiveinkommens-Werbung oder Aktien.

Wenn es die immer wieder dafür herhalten müssende Eier legende Wollmilchsau gäbe, da können Sie sicher sein, würden wir alle schon Champagner aus dem Whirlpool schlürfen.

Wenn Sie sich für derlei Dinge interessieren, dann muss dieses Interesse auch in Informieren und lernen übergehen, damit es in Erfolg münden kann.

Ansonsten können Sie Ihr Geld gleich auch in Glückspielautomaten werfen.

Tipps als Anregung

Wahrscheinlich begehen Sie mindestens eine dieser Todsünden bereits. Aber das macht nichts. Erstens sind das keine ehernen Gesetze und zweitens hilft es oft schon, wenn man sich dieser Dinge bewusst wird und sie einmal hinterfragt. Machen Sie das einfach, es wird Ihr Schaden nicht sein.

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Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Gastbeitrag, der nicht unbedingt und in allen Punkten die Meinung der Redaktion widerspiegelt.