Der Kunde ist ein seltsames Wesen. Einerseits kann man ihm viel einreden (Werbung), andererseits verhält er sich dann ja oft doch überhaupt nicht so, wie man es von ihm erwartet. Das Zielpublikum ist zwar eine Art gemeinschaftlich zu betrachtende Masse, doch erstens besteht es aus Individuen und zweitens unterliegt es permanenten Veränderungen durch unablässig neu hinzukommende Einflüsse. Wie kann man den potentiellen Kunden dazu bringen, regelrecht süchtig nach einem Produkt oder einer Dienstleistung zu werden.

 

Der erste Markt ist abgedeckt

 

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Er folgt dem so genannten “ersten Markt”. Hierzu ein Beispiel: Cola vs. Pepsi. Studien beweisen, dass vielen Kunden das Pepsi Cola eigentlich viel besser schmeckt. Trotzdem bestellen alle im Gasthaus automatisch Coca Cola.

Selbiges Phänomen bei Taschentüchern. Auch hier hat die Marke Tempo ein Alleinstellungsmerkmal. Auch Sonys Walkman und mit Abstrichen einige Appleprodukte wie der iPod gehören in diese Kategorie.

 

Wie kann man Kunden trotzdem für den zweiten, dritten oder vierten Markt interessieren?

 

4 Schritte, um das Zielpublikum zu aktivieren

 

  1. Auslösereiz
  2. Handlung
  3. Belohnung
  4. Investition

 

 

  • Auslösereiz

 

Der Auslösereiz ist etwas, das die Leute dazu bringt, ein Produkt zum ersten Mal zu nutzen.

Nehmen wir Facebook als Beispiel her. Sie hatten bisher nichts mit dieser Plattform am Hut. Ihre Freunde haben aber Fotos auf Facebook gepostet und schlagen vor, diese dort anzusehen. So kommen Sie dazu, Facebook zum ersten Mal zu benutzen. Und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Sie auch dort bleiben werden.

 

  1.     2. Handlung:

Bleiben wir doch einfach beim Beispiel Facebook. Man sieht, dass Leute dort liken,  kommentieren und sonstig interagieren. Das tut man dann auch.

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Die vom User erwünschte Handlung soll allerdings möglichst einfach zu bewerkstelligen sein.

 

  1.      Belohnung

Damit sind Dinge gemeint, die dem Kunden ein gutes, ja ein besseres Gefühl geben. Das kann etwa ein Status sein, eine Bedürfnisbefriedigung oder wie am Beispiel Facebook: Ich habe ein Foto von einem Bekannten kommentiert. Der freut sich darüber. Das teilt er mir auch mit, worüber wiederum ich mich sehr freue, usw…

 

  1.      Investition

Bei unserem Beispiel investiert man seine eigene Zeit, indem man Infos und Meldungen verbreitet. So wurden diese Social Media Seiten wie eben Facebook groß. Aber es funktioniert bei allen Produkten und Dienstleistungen, denn das Prinzip ist das Selbe.

 

Ihr Produkt will gewollt werden! Um fast jeden Preis.

 

Machen Sie sich und Ihre Produkte für Ihre Zielgruppe zum absoluten Must-Have. Mit den oben genannten Punkten im Hinterkopf geht das leichter, Sie werden sehen.