Die Frage ist so alt wie die Menschheit selbst. Also zumindest, seit es sowas wie Tauschhandel oder Zahlungsmittel gibt. Mehr Muscheln = mehr Möglichkeiten = mehr Macht und Mundwinkel nach oben.

Wenn der Lebensstandard empor steigt, bleiben Zufriedenheit und Glückseligkeit selten im Keller hocken. Sprechen Sie mal all die Society-Ladies und Frauen so generell zum Thema „500 teure Designer-Schuhe im Schrank“ an. Ein unmittelbarer Zusammenhang ist also schwer zu leugnen, doch gibt es dafür auch Belege ausser dem gesunden Menschenverstand?

 

Reichtum und seelische Wellness in Prozenten

 

Wir sind uns einig: glücklich sein will jeder. Da haben wir wohl auch ohne empirische Studien unsere 100%. Man muss nicht erst nachfragen. Beim Begriff Reichtum aber bröckeln doch ein paar Prozent ab. Einige meinen, dass es ihnen lieber ist, grade soviel zu besitzen, wie man eben braucht, weil sonst würden sie ohnehin nur Blödsinn einkaufen, und einige Menschen sind frecherweise sogar davon überzeugt, dass wahrer Reichtum eher gänzlich immaterieller Natur sei. Also Liebe, Güte, Barmherzigkeit und derlei kitschige Dinge, die oft sogar materiellem Erfolg eher im Wege stehen. Nun, man kann es nicht allen Recht machen…

 

Steigt das persönliche Glücksgefühl mit dem Reichtum?

 

Selbstverständlich ist es grade in unserer konsum- und güterdominierten Gesellschaft kein Wunder, wenn ein höheres Einkommen auch eine größere innere Zufriedenheit zur Folge hat.

Das Glück steigt mit dem monatlichen Einkommen sogar proportional. Bis 5000 Euro netto geht das so dahin. Klar, die Grundbedürfnisse sind mehr als abgesichert und man kann sich fast all seine Träume erfüllen. Da gibts einen Adrenalin-Kick nach dem anderen, wenn man möchte.

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Ab 5000 Euro wird die Kurve flacher und wenn man dann irgendwann gar nicht mehr weiß, wohin mit all dem schönen Geld, verliert die Geld-Glücks-Frage komplett jeglichen Sinn.

Wenn Reichtum Alltag ist, gibt es ja auch nichts mehr, worauf man in dieser Beziehung hinarbeiten müsste. Ab dann gilt der Spruch: Über Geld spricht man nicht, man hat es.