Haben Sie sich auch schon mal selbst gegoogelt?

Bestimmt haben Sie das. Und? was haben Sie über sich heraus gefunden? Nur Gutes hoffentlich. Das bedeutet, dass weder Sie selbst noch sonstwer, der Ihnen vielleicht nicht wohl gesonnen ist, Ihren Leumund anknabbert.

Wenn Sie sich für einen Job bewerben oder viel mit Ämtern oder Betreuern zu tun haben, dürfen Sie davon ausgehen, dass sie noch wer gegoogelt hat. Warum auch nicht.  Wenn es doch so praktisch ist.

Zumal, wenn Sie durch irgendwas positiv oder negativ aufgefallen sind. Oder wenn Sie überhaupt nicht aufgefallen sind, denn das sind meistens die Verdächtigsten.

Datenwahn

Ihre persönlichen Daten, sowie Daten generell, sind ein heiliges Gut. Das fällt grundsätzlich ganz klar unter Privatsphäre. Da dürfte es gar kein Gesetz brauchen, um das abzusichern.

Ihre persönlichen Daten sind in Wahrheit natürlich, das wissen seit NSA wirklich schon alle, weniger wert als ein Schweineschnitzel-Großpackung-Angebot im Supermarkt. Für Sie selbst zumindest. Für viele andere sind sie Gold wert. Datenschacher ist kein schlechtes Geschäft.

Damals in grau-analoger Vorzeit, also vor ein paar Jahren, bestand die „Datenmappe“ eines herkömmlichen Bürgers aus ein paar amtlichen Dokumenten und Rechnungen. Und nach 80 Jahren war die Mappe eben ein bisschen dicker.

Da war es noch glaubwürdig, wenn man beteuerte, dass man nichts zu verbergen hat. Und es hat ja eigentlich auch niemanden interessiert. Die Nachfrage kommt bei Menschen meistens erst mit dem Angebot.

Jetzt im digitalen Zeitalter kommen zu den Eckdaten auch noch die Spuren hinzu, die man im Netz hinterlässt bzw. die andere über einen hinterlassen. Und das ist um einiges heikler als Geburtstag oder Kontostand.

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Zentrales Wissen über alle

Zwar gibt es seit einiger Zeit die rechtliche Möglichkeit, Google dazu zu veranlassen, persönliche Informationen und unwahre oder veraltete Daten zu löschen, aber allzu viele Menschen haben noch nicht davon Gebrauch gemacht.

Wenn Sie sich aber für einen Job bewerben, weiß Ihr Gegenüber meistens schon mehr über Sie als Sie selbst. Davon muss man ausgehen.

Wenn also jemand, der Sie nicht sehr gern hat, irgendwo im Internet etwas Böses über Sie schreibt, kann Ihnen das ordentlich auf den Kopf fallen.

Und wenn er nicht nur böse, sondern auch fleissig ist kann er dafür sorgen, Sie nachhaltig in ein schlechtes Licht zu rücken. Man sollte sich selbst also wirklich immer wieder mal probegoogeln.

Selbstschutzmaßnahmen für Eventualitäten

Man kann -und will meistens auch gar nicht, verhindern, dass die persönlichen Infos im Netz herumschwirren. Verantwortungsvoller Umgang mit Daten von allen Beteiligten wäre wünschenswert und nötig.  Auf andere können Sie sich diesbezüglich nicht verlassen. Sie selbst können aber zumindest dafür sorgen, dass nicht zu viel Blödsinn mit Ihrem Namen in Verbindung gebracht werden kann.

Nehmen Sie Ihre persönlichen Daten selbst in die Hand

Schauen Sie sich mal die Ergebnisse an, die erscheinen, wenn man nach Ihrem Namen googelt. Das sind zumeist Ihre Profile und Seiten in den Sozialen Netzwerken ( Xing, Linkedin, Facebook, Google+, Twitter, Instagram etc.), sowie Nachrichten und Presseportale.

Deshalb ist es wichtig, dass Sie die Einträge dort „kontrollieren“ und selbst „erstellen“.  Wie das ganz einfach geht, finden Sie auf der folgenden Webinaraufzeichnung. Klicken Sie dazu einfach hier.