Mehr Erfolg im Job durch Sympathie-Boosting

Das wollen wir doch im Grunde alle, oder? Beliebt, geachtet und respektiert werden. Für den Job gilt das fast in gleichem Ausmaß wie im privaten Bereich.

Aber wie gelingt einem das? Wie schafft man es, bei anderen beliebt zu werden?

Es ist schon recht wichtig, gut bei den anderen anzukommen, denn Kollegenfreunde am Arbeitsplatz können nicht nur angenehm, sondern auch sehr nützlich sein.

Wie steigert man also die eigene Sympathie?

Augenkontakt beim selbstverständlichen Grüßen

Wenn man die grundsätzlichen sozialen Verhaltensregeln nicht beherrscht, geht natürlich gar nichts. Ein freundliches Grüßen ist das Mindeste, das man tun muss. Und wenn das dann auch noch mit Augenkontakt und einem Lächeln geschieht, hat man die erste Hürde schon mal geschafft.

Glatteis Small Talk

Es gibt kaum etwas peinlicheres als Menschen, die sich anschweigen, weil sie nicht wissen, was sie sagen sollen, oder weil sie sich nicht trauen, den Mund aufzumachen.

Überwinden Sie sich, denn es lohnt sich. Es ist nur eine Sache von einer Sekunde und sobald der Gesprächspartner darauf einsteigt, ist der Drops doch gelutscht.

Und auch hier wieder: Lächeln plus Augenkontakt ist das Um und Auf im Zuge jeglicher Kommunikation.
Small Talk muss nicht tiefsinnig sein! Reden Sie übers Wetter, über Politik oder das Fernsehen. Das sind alles Dinge, bei denen Sie sogar ziemlich sicher Übereinstimmungen in der Meinung zum Thema vorfinden werden. Und natürlich kann auch über die Firma oder ein bestimmtes Projekt geplaudert werden.

Bitten Sie andere um einen Gefallen

Ja, sowas verbindet. Vielleicht gehören Sie zu den Menschen, die am liebsten von niemandem irgendeine Art von Hilfe in Anspruch nehmen wollen.

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Ja, aber warum ist das so? Vergessen Sie dieses seltsame Stolz-Gehabe. Nein, Sie stehen damit nicht in der Schuld des anderen. Sich selbst in sanfte Abhängigkeit zu begeben, erzeugt Vertrauen.

Meckern Sie nicht rum

Gehen Sie Ihren Kollegen nicht mit Opfergeschichten auf die Nerven. Keiner liebt Dauerjammerer. Und jedes Beklagen ist nunmal nichts weiter als das doofe Abschieben der eigenen Angelegenheiten auf Gott und die Welt. Warum sollte andere Menschen das  interessieren?

Auch mal mittratschen

Selbst wenn Ihnen die Klatschtanten aus der Kaffeeküche, dem Raucherzimmer oder der Mittagspause suspekt sind: Ja, mein Gott, DORT spielt die Musik. Dort erfahren Sie, was sich so tut im Betrieb und in der Welt. Also springen Sie doch über Ihren Schatten und schleusen Sie sich ein in diesen erlauchten Kreis.

Berühren Sie die Menschen

Und damit ist nicht gemeint, dass Sie sie seelisch berühren sollen, sondern wirklich körperlich.

Es gibt zwar Mitmenschen, die regelrecht allergisch auf Berührungen reagieren, weil sie gelernt haben, dass sich das nicht geziemt, zumal am Arbeitsplatz, wo man schnell mal in der Grabscherschublade landet, aber seien Sie sich sicher: alle anderen empfinden physische, haptische Interaktion als angenehm und Nähe stiftend. Und wenn es nur ein kurzes Schulterklopfen oder ein freundliches Händeschütteln ist.

Nein sagen können und Nein auch akzeptieren

Passen Sie bei aller sozialen Kuscheligkeit, die Sie an den Tag legen auf, dass Sie es nicht übertreiben. Das kann sehr leicht als Anbiederung, Hilflosigkeit oder Einmischung aufgefasst werden. Wie bei allem im Leben gilt auch im Bestreben, beliebt zu sein, das Motto: Ein guter Mittelweg ist 100x besser als zu viel oder zu wenig Engagement. Fingerspitzengefühl ist angesagt.

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