Vier Schritte für ein besseres Leben

Das wollen wir ja fast alle, oder: ein besseres Leben. Und das hat auch nichts mit Undankbarkeit dem bisher Erreichten gegenüber zu tun. Man kann ja sehr wohl dankbar für das sein, was man hat und wer man ist und trotzdem nach Verbesserung streben. Leben ist lernen und Leben ist auch ein ständiges Weiterentwickeln des eigenen Daseins.

Aber um vom Wunsch zum Ergebnis zu kommen, bedarf es doch einiger klarer Schritte, sonst bleibt es beim Tagträumen.

Natürlich erhebt auch dieser kleine Leitfaden wieder keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Wahrhaftigkeit, aber es könnte durchaus sein, dass ausgerechnet diese 4 Schritte ausgerechnet Ihnen weiter helfen…

Schritt 1: Wo stehe ich ?

Es ist hart, das sagen zu müssen, und noch härter, es sich einzugestehen, aber die meisten Versuche, das eigene Leben, samt allem, was dazu gehört, in höhere Sphären zu hieven, scheitern bereits an diesem Punkt.

Und warum ist hier oft schon Endstation? Warum endet hier, was noch gar nicht richtig begonnen hat?

Weil wir dazu neigen, und selbst gegenüber nicht aufrichtig zu sein. Schon das Unglücklich sein wird oft mit „Naja, geht schon irgendwie“ abgetan. Das Resultat dieser Schönrederei: Alles bleibt beim alten und geht seinen gewohnten Gang.

Dazu kommt noch, dass wir emotional zu sehr im Status quo verankert sind. Das gewohnte und bekannte Schlechte ist uns allemal lieber als das unbekannte, unsichere Neue.

Loslassen ist hier die Devise. Nicht nur Menschen, die uns nicht gut tun, materielle Dinge und Orte, sondern auch eigene Glaubenssätze.

Schritt 2: Wo will ich hin ?

Wenn Sie Schritt eins erfolgreich absolviert haben, können Sie nun erörtern, wohin die Reise gehen soll. Aber auch hier ist das mit der Definition nicht so leicht. Man hat nicht so einfach ein konkretes Lebensziel. Das Lebensziel ist meistens abstrakt. Gesundheit, Wohlstand, Glück, usw… . Ja, das ist natürlich schön, aber kein klar definiertes Ziel, also wird man auch Probleme haben, dorthin zu gelangen.

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Es wäre also hilfreich, entweder die Ziele klarer zu formulieren oder zumindest definierte Milestones zu setzen, um dorthin zu gelangen.

Schritt 3: Wie komme ich da hin ?

Welche Schritte muss ich setzen, um das zu erreichen, was ich mir erträume? Was kann ich selbst beeinflussen? Wo brauche ich Unterstützung und von wem?

All dies sind zum Beispiel Fragen, die dann, wenn man sie sich beantwortet hat, ein immer klareres Bild von der Zukunft ergeben. Schritt 3 ist also sozusagen das Modell, nach dem dann vorgegangen werden kann. die Todo-Liste auf dem Weg zum besseren Leben. Das kann auch gerne mit einem vagen Zeitplan einher gehen, damit man weiß, ob man gut im Plansoll liegt.

Schritt 4: Aktionen setzen

Die Theorie haben wir nun durch. Jetzt gehts ans Eingemachte. Vor dem Bildschirm zu sitzen und sich einen Plan zurecht zu zimmern, ist eine Sache. Den Hintern dann auch wirklich hoch zu kriegen, eine ganz andere. Vielleicht muss man sich anfangs wirklich überwinden und zu gewissen Dingen zwingen, aber wenn der Anfang erst gemacht ist, kommt der Flow und alles weitere wird für diese ersten schwierigen Aktionen mehr als entschädigen.

Zusammenfassend:

„Wo bin ich? Wo will ich hin? Was muss ich dafür tun?“ sind die grundsätzlichen Fragen. Wenn Sie diese aufrichtig und gewissenhaft beantworten können, und dann auch die Courage aufbringen, das Ganze in die Tat umzusetzen, sollte einem baldigen Schwenk in Ihrer Vita nichts im Wege stehen. Probieren Sie es doch einfach aus! Und sei es nur als Trockentraining.