Viele Berufschancen gehen oft dadurch verloren, dass man im richtigen Augenblick nicht in der Lage ist, sich passend zu präsentieren.

Stellen Sie sich vor, Sie steigen in den Aufzug eines 5-Sterne Hotels und treffen dort auf einen „Mann im Anzug“. Um gender-korrekt zu sein, kann es auch eine „Frau im Kostüme“ sein.  Er (oder) sie kommen mit Ihnen ins Gespräch und fragen Sie:

Was machen Sie eigentlich beruflich ?

Und Sie kommen ins Grübeln. Was soll ich darauf antworten?  Was will er (sie) hören? Hoffentlich sage ich nichts Falsches?

Ehe Sie sich versehen, ist der Aufzug im oberen Stock angekommen, Ihr Gesprächspartner geht hinaus und verabschiedet sich freundlich mit dem Satz: „Übrigens, ich bin Personalberater“ – und Ihre Chance ist vorbei. Dabei suchen Sie doch gerade eine neue Herausforderung. Verärgert erzählen Sie das Erlebnis Ihrer besten Freundin und diese antwortet ganz überrascht:

„Hast Du denn keine Elevator-Pitch?“ Elevator-Pitch? Was?

Schnell googlen Sie den Begriff und finden nahezu 5 Mio Einträge zum Thema. Darunter viele Tipps und Tricks, wie man sich die richtige Elevator-Pitch zusammenbaut:

    1. Der interessante Einstieg: „Darf ich eigentlich nicht sagen, ich mache. Es ist sowas wie Geheimdienst.“

 

    1. Dann die Auflösung: „Ehrlich gesagt, bin ich Vertriebsleiterin im Bereich Finanzdienstleistungen“

 

    1. Dann Ihre Erungenschaften: „Letztes Jahr wurde ich im Unternehmen in das Top-Sales-Team aufgenommen.“

 

    1. Dann Ihre Ziele: „Noch 12 Monate und ich hab sie alle überholt“

 

    1. Dann Ihr Wunsch und Ihre Wechselkonditionen: „Ich muss nur noch meinen Chef davon überzeugen, dass dafür auch war rausspringen muss. Er hat schließlich auch was davon.“
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    1. Dann Ihre Business-Karte:  „Wenn Sie mal Ihr Geld verdoppeln wollen, rufen Sie mich an.“

 

Natürlich ist diese Pitch bewusst etwas überzogen. Aber zwischen diesen Aussagen und der Entschuldigung, dass Sie auch in den Aufzug gestiegen sind, liegen unzählige Möglichkeiten zum Zusammenstellen einer Kurzvorstellung.

Schreiben Sie sich einfach auf, warum Sie „der oder die Beste sind“ und üben Ihre Elevator-Pitch regelmäßig.