Es klingt wie ein Traum, der wahr wird: Das Hobby zum Beruf machen. Viele junge Menschen tun dies auch. Und weil sie eben jung sind, ist ihr Hobby oft das Spielen.

Also nicht so, wie heute Erwachsene das damals gemacht haben: Hinaus gehen und sich einen Fußball schnappen oder wenigstens frische Luft und dann eben irgendwas spielen.

Heute heißt spielen “gamen” oder “Konsolen zocken” und man kommt dabei fast gänzlich ohne Bewegung aus. Dass man davon auch noch relativ passabel leben kann, wenn man gut oder ein Selbstvermarktungsgenie ist, macht die Spiele-Branche zu einem beliebten Arbeitsmarkt.

Beruf Profi Gamer

Ja, wirklich! Es gibt, wie beim Skifahren, in der Formel 1 oder im Tennis, sowas wie einen Gamer-Zirkus. Also Veranstaltungen, zu denen die Gamer aus aller Welt pilgern, um dort dann ihr Können unter Beweis zu stellen.

Es gibt durchaus Wettbewerbe, die auch wirklich gut dotiert sind. Das Gros der durchschnittlichen Spieler jedoch kann, wenn überhaupt, die Unkosten decken.

Pro: Die Profi Gamer kommen in der Welt herrum, tun also eine Reise und können was erzählen.

Kontra: Für die meisten Spieler ist es ein teures Hobby. Bei Preisgeldern um die 10.000 (In Deutschland eher noch weniger) Euro, die dann absteigend aufgeteilt werden, bleibt für die Unterliga kaum was übrig.

Das sind Unsummen, von denen ein anderer gar nicht träumen muss…

Youtube Gamer – Let´Play

Ein Name, den man wohl auch außerhalb des Gameruniversums kennt, ist Herr PewDiePie. Der hübsche junge Mann aus Schweden spielt Spiele, kommentiert das Ganze kreischend, filmt sich dabei und verdient damit Millonen.

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In wie weit hier “verdient” interpretiert werden kann, sei jeden selbst überlassen. Fakt ist, dass es offenbar einen riesigen Markt für gamende Männer gibt. Ja, das hätte man sich vor 20 Jahren auch nicht träumen lassen.

Bevor Sie nun aber losziehen und versuchen, Ihre Tetris-Skills oder ihre Fertigkeiten bei Super-Mario in einen Beruf zu verwandeln, möchte ich darauf hinweisen, dass es auch “richtige” Berufe in der Gaming-Branche gibt. Solche, die mit Arbeit verbunden sind.

IT-Berufe im Bereich Gaming

Wenn Sie sich nichts aus Publicity oder Millionen machen, können Sie also immer noch gut mit Games verdienen. Die Spielebranche wächst und wächst und generiert dadurch auch eine Menge Arbeitsplätze. Beispiele gefällig:

  • Controling
  • Testing
  • Game Design
  • Marketing
  • Business Development
  • Produkt Management
  • Game Programming
  • IT-Services
  • Game Art

Es können sich also vor allem jene IT-Profis über eine Fülle an Jobangeboten und Betätigungsfeldern freuen, die das Gamen zu Ihrem Hobby zählen.

Je nach Berufserfahrung kann man hier schon Jahresgehälter über 100.000 Euro lukrieren.

Man muss sich nach dem Markt richten, das war schon immer so. Und der Arbeitsmarkt wird immer IT-lastiger.