Wenn sie sich mal die Liste der bestverdienenden Deutschen anschauen, werden sie feststellen, dass diese entweder gut aussehen und im Showbusiness sind.

Da ist Bildung nicht Pflicht. Wer nicht gut aussieht und doch viel verdient, hat oft sehr gute Studienabschlüsse vorzuweisen und diese ermöglichten die Besetzung von hochdotierten Posten in der freien Wirtschaft oder Politik.

Also bilden sie sich weiter! Nun ist es für einen Hauptschüler nicht so einfach, einen Studienabschluss zu machen. Doch Schritt für Schritt zu einem höherwertigen Schulabschluss oder nach einem Facharbei-ter noch zum Meister. Das geht. Vor allem, wenn die Schulzeit mehr die Sturm und Drangzeit war und Jugendsünden erkannt und bereut werden.

Wer liest bildet sich auch. Aus Fachzeitschriften – wie unser Karriermagazin.de – oder in Internetforen kann man eine Menge lernen. Seminare besuchen bedeutet schon lange nicht mehr unbedingt, die Schulbank zu drücken. Webinare sind IN und werden für fast alle Themen schon angeboten.

Und wer erst einmal lernen muss, alte Gewohnheiten abzustellen oder sich selbst erfolgreich zu motivieren, der liest Lebensratgeber, die es unzählige gibt. In diesem Buch lesen sie ja auch. Hin-terher wissen sie hoffentlich, wie sie einem besseren Einkommen näher kommen.

Wer schon einmal den Versuch gewagt hat, sich das Rauchen abzugewöhnen oder eine Diät zu ma-chen, der weiß, dass als erstes einmal der Entschluss fällig sein muss. Den können viele erst fassen, wenn irgendwas weh tut, ein Spiegel oder Foto ihnen die Notwendigkeit zeigt und so etwas wie ein Schamgefühl oder gesundheitliches Unwohlsein dem inneren Schweinehund das Maul stopft. Und plötzlich klappt es. Auch wenn es nicht leicht fällt, aber es gelingt durchzuhalten.

Auch interessant:  Gibt es die Matrix wirklich?

Halten sie sich einen Spiegel vor und schauen sie, was sie beruflich machen und was sie mit ihren Voraussetzungen machen könnten. Wenn ihr Leidensdruck hoch genug ist, wird es ihnen gelingen, Veränderungen vorzunehmen. Sich für einen Kurs anzumelden oder dem Chef zu sagen, dass sie lange genug auf der Stelle getreten sind. Sie sind ja kein Hamster im Laufrad.

Kollegen und Bekannte werden vielleicht in erster Zeit fragen, ob es ihnen nicht gut geht oder et-was passiert sei. Das ist ein gutes Zeichen. Denn dann setzen sie ihren Entschluss um und es ist ihnen gelungen, sich schon eine Weile zu motivieren. Die Mitmenschen kennen sie noch nicht so, aber es fällt ihnen auf, dass sie sich verändern.